Eine Rose, die soll bleiben
Hier bei dir, und mir zuhaus.
Und so zog ich eine Rose
Aus dem roten Rosenstrauß.

Eine rote Zauberrose
Aus dem roten Rosenchor
Und verzückt die Wangen haltend
Brachtest du kein Wort hervor.

Fielst du stumm in meine Arme
Und die Lippen, rosenrot,
Konnten kaum ihr Glück mehr halten;
Kuss um Kuss zum Kussverbot:

– Halt, genug, ich bin bezaubert,
Und du bist der Zauberer. –
Ach, wenn ich nur zaubern könnte
Und ein Zauberer bloß wär…

Dann, ja dann, stünd diese Rose
Immerrrot und niemals welk,
Ganz so, wie der Traum nach Liebe
Mir das Herz zusammenhält,

Und, ja dann, stünd dort am Himmel
Tief im Osten, weit und fern
Liebevoll und rosenfunkelnd,
Sehnsuchtsnah mein einer Stern,

Und es stünden doch wir beide
Hier nicht nachts am Straßenrand;
Und ich hielt nicht abschiedsängstlich,
Morgenfürchtig deine Hand.