• Monatliche Archive: August 2019

Der Russlandfeldzug

Ein viertel aus Nassau,
Zwei viertel Sudet
Und eines aus Schlesien,
Für dich bloß Poet.

Im ganzen ein Deutscher
Recht pünktlich, korrekt,
Voll Ordnung, sag, weißt du,
Was sonst noch, verdeckt

Und tief in mir brodelt?
Ein deutsches Gebot:
Die Treue und Liebe
Bis hin in den Tod.

Drum bin ich am rüsten,
Ist ferner ein Brauch
Der altdeutschen Seele,
Die muss letztlich auch

Hinein in den Osten
Marschieren sowohl,
Als kühn auch erobern
In Stawropol

Dein Herz. Gänzlich jenseits
Von Böse und Gut,
Sich retten, mein Stern, dich,
Das Beutegut!

Der Plan

Dunkelnden Dezemberdämmerns,
– Guten Abend. – Las ich recht?
Ob ich Lust auf Schokolade
Habe, Schokoladenfest

Sei im Schwarzwald dieser Tage,
Tübingen, ich sandt dir zu:
Oh, mein Stern, ja alles das, was
Süß ist mag ich. Sag, und du? ))

– Ja ), ich liebe Süßigkeiten
Auch ))) und dann jetzt haben wir
Plan. – Mein Stern, das alles klingt ganz
Wundervoll ; ), nur, was ich dir

Sagen wollte: Das, was wirklich
Süß ist, hats nicht durchgescheint?
Neben all der Schokolade
Hab ich doch bloß dich gemeint!

Wovon die Menschen leben

Jüngst habe ich etwas gelesen
Von Tolstoi, ein kurzes Stück
Von einem Schustermeister
Und seinem Weg in das Glück.

Vom Geist tief in unseren Herzen;
Das, was in uns Menschen ruht
Und auch, was uns Menschen im Leben
Versagt bleibt, doch voller Mut

Saß ich heute abend im Sessel,
Mein Stern, du weißt wo es war
Und immer noch sah ich dich vor mir,
So müde, bloß endlich gewahr

Der Liebe, trotz all dieser Sorgen
Bedrückend im Herzen und schwer,
Die ich dir noch immer gebe,

Mein Stern,
Wovon ich lebe.

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